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Biotop-Baustein

Blumenzwiebeln

<p>Die meisten Blumenzwiebeln sind nicht heimisch, doch im Fr&uuml;hling sind die Bl&uuml;ten von Krokus und Co. die erste &uuml;berlebenswichtige Nahrungsquelle f&uuml;r ausgehungerte Hummeln und andere fr&uuml;h fliegende Insektenarten.</p>

Biotop-ElementKräuter und Gräser
Unterstützte Tiergruppen

Anleitung zum Selbstanlegen

1. 1. Platz aussuchen

Mit Blumenzwiebeln können auch schwierige Bereiche wie z.B. stark verschattete Standorte im Frühjahr optisch und ökologisch aufgewertet werden, denn die meisten Zwiebelpflanzen blühen bereits so früh im Jahr, dass sich noch kein verschattendes Laub an Bäumen und Sträuchern befindet. Für ein natürliches Erscheinungsbild eignen sich Standorte an oder unter Gehölzen sowie auf Wiesen.

2. 2. Zwiebeln stecken

Die Zwiebeln sind meist im Herbst erhältlich und sollten auch dann gesteckt werden. Am besten die Zwiebeln rücklinks über die Schulter in den gewünschten Bereich werfen und an dieser Stelle einsetzen, das wirkt natürlicher als eine Pflanzung "in Reih und Glied". Es empfiehlt sich, die Blumenzwiebel doppelt so tief zu setzen, wie die Zwiebel groß ist und auch eine Hand voll Sand im Pflanzloch schadet nicht, denn die Zwiebeln mögen keine Staunässe.Achte beim Kauf auf den botanischen Namen, denn häufig wurden auch Blumenzwiebeln züchterisch verändert, so dass sich dahinter gefüllte Blüten ohne Nutzen für unsere tierischen Freunde verbergen können.

3. 3. Verzahnung

Verzahne weitere Biotop-Bausteine im Umfeld, lasse einen Saum am Rand von Hecken aufwachsen, lege einen Totholzhaufen als Unterschlupf an oder stelle wassergefüllte Gefäße bereit, denn damit entsteht schnell Lebensraum für viele Arten.

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