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Schwarz-Pappel (Populus nigra) © Gerhard Pahl / naturgucker.de

Schwarz-Pappel

Populus nigra

Weidengewächse (Salicaceae)

gelb 20-30m Sonne, Halbschatten
HeimischEssbar

Blütezeit

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Die Schwarz-Pappel ist ein sommergrüner Laubbaum aus der Familie der Weidengewächse und eine der am stärksten gefährdeten heimischen Baumarten Deutschlands. Als typischer Auwaldbewohner besiedelt sie die Ufer großer Flüsse wie Rhein, Elbe, Donau und Oder, wo sie auf periodische Überschwemmungen angewiesen ist. Der zweihäusige Baum kann Wuchshöhen von 20 bis 30 Metern erreichen und mehrere Hundert Jahre alt werden. Für die Artenvielfalt ist die Schwarz-Pappel von herausragender Bedeutung: Ihr weiches Holz bietet Höhlenbrütern wie Spechten ideale Nistmöglichkeiten, und über 100 Insektenarten sind auf Pappeln als Nahrungsquelle angewiesen. Der dramatische Rückgang natürlicher Auenlandschaften und die Verdrängung durch Hybridpappeln haben die Art auf die Rote Liste gefährdeter Pflanzen gebracht. Naturschutzprogramme in mehreren Bundesländern arbeiten aktiv an der Erhaltung der genetischen Vielfalt dieser ökologisch wertvollen Baumart.

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