Biotop-Baustein
Weidenbauten
Bauwerke aus Weidenruten sind nachhaltig, günstig und lebendig, sie wachsen einfach weiter. Ob Weidentipi, Weidentunnel, Pavillon, Hütte oder Weidenzaun, sie spenden Schatten, bieten Rückzugsorte und sehen natürlich schön aus. Die Weidenkätzchen bieten früh fliegenden Insektenarten Nahrung.
Biotop-ElementBauten
Unterstützte Tiergruppen
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Anleitung zum Selbstanlegen
1. Standort
Ein Weideniglu, Weidentunnel, Weidentipi oder Weidenzaun wird im Februar oder März an einem sonnigen Platz gebaut. Zuerst markiert man mit einer Schnur einen Kreis, trägt die Rasenfläche ab und hebt einen ein bis zwei Spaten tiefen Graben aus.
2. Weiden stecken und formen
Kräftige Weidenruten werden im Abstand von etwa 20 cm möglichst tief eingesetzt und mit lockerer Erde verfüllt. Dazu eigent sich am besten eine Mischung aus Komposterde und Sand. Je nach Form können die Weidenruten mit Sisal- oder Hanfschnur in Form gebunden werden, zum Beispiel kuppelförmig bei einem Weideniglu. Diagonale Ruten können danach eingeflochten werden. Je nach Form können auch Hilfsstangen für die anfängliche Stabilität sorgen.
3. Pflege
Diekt nach der Fertigstellung alle Weidenruten gründlich eingeschlämmen. Anschließend zwei bis drei mal pro Woche gießen. Auch bei Sommerhitze sollte regelmäßig gewässert werden. Verholzte Austriebe werden im Juni schräg ansteigend eingeflochten. Die oberen Austriebe können teilweise eingeflochten und teilweise zurückgeschnitten werden. Durch das schräg ansteigende Einflechten der Triebe bleibt die Form erhalten und der Weidenbau wird insgesamt robuster. Abstehende Austriebe sollten im Herbst oder Frühjahr konsequent und stark zurückgeschnitten werden.